Profil

edi, das Exhibition Design Institute der Hochschule Düsseldorf bündelt als gemeinsames Institut der Fachbereiche Architektur und Design Forschungsschwerpunkte und wissenschaftliche Arbeit zum Thema Ausstellungsdesign, inszenatorisches Design und Gestaltung von Museen.

 

Das Institut begleitet einen viersemestrigen Master-Studiengang „Exhibition Design“, der forschungsorientiert und nicht-konsekutiv aufgebaut ist. Der Studiengang Exhibition Design beschäftigt sich mit dem breiten Panorama des Gestaltens in Bezug auf Kommunikation im Raum im Kontext von Ausstellungen.

Mission Statement

Designer und Architekten gestalten immer häufiger Kommunikation im Raum. Das Exhibition Design Institute verfolgt und erforscht dabei globale Trends im Kontext von Ausstellung und musealen Landschaften. Darunter fallen ebenfalls Räume, die mit unserem traditionell haptischen Vermögen zwar nicht sinnbildlich greifbar, jedoch umso mannigfaltig erlebbar und narrativ sein können.

 

Auch die Welten des Virtuellen erschließen der szenischen Kommunikation permanent neue Räume. So werden elektronische Informationsmittel und multimediale Architekturelemente zur Vermittlung komplexer Themen ebenso eingesetzt, wie zur Gestaltung unterschiedlichster Ambiente. Dabei ist die gesellschaftliche Verantwortung von Design als „Gestaltung ist Haltung“ immer im Blick.

 

Mit der Einrichtung des edi – Exhibition Design Institute haben die Fachbereiche Design und Architektur der Hochschule Düsseldorf ein fachbereichübergreifendes Kompetenzzentrum für die Themen Ausstellung, Medium und dreidimensionale Kommunikation eingerichtet. Dabei wird im Rahmen des Masters Exhibition Design auf die Diplom- und Bachelor-Studiengänge Kommunikationsdesign, Architektur und Innenarchitektur sowie mögliche andere Studiengänge wie zum Beispiel Museologie oder Landschaftsarchitektur aufgebaut und mit den Master-Studiengängen Kommunikationsdesign, Architektur, Innenarchitektur und Applied Art and Design der Hochschule Düsseldorf punktuell kooperiert.

 

Erforscht wird die Narrativität, Transformation und Medialität historischer und zeitgenössischer szenografischer Interventionen. Der Fokus richtet sich auf die Historie von Ausstellungen und deren Gestaltung vor allem in einem sozio-kulturellen Kontext. Seit wann wird wie wo warum ausgestellt? Dazu kommt die Analyse des Kontexts „Wahrnehmung und Vermittlung“ als psychologisches Thema. Welche gesellschaftlichen Entwicklungen führen zu welchen Veränderungen von Wahrnehmung und Vermittlung? Wie reagiert man darauf mit dem ganzen Kanon der Vermittlungsformen, der sich so vielfältig darstellt wie nie zuvor?

 

In der Verknüpfung von Forschung, Lehre und Praxis werden Know-how gebündelt und neue Akzente in Ausstellung, Design und Architektur gesetzt. Damit löst sich das Programm von Peter Behrens ein, der 1904 bis 1907 Direktor der Düsseldorfer Kunstgewerbeschule war, aus der die Hochschule Düsseldorf hervorgegangen ist und der Namensgeber der Peter Behrens School of Arts ist.